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	Kommentare zu: Schreiben Frauen anders?	</title>
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		<title>
		Von: Meike Blatzheim		</title>
		<link>https://textgefaehrtin.de/schreiben-frauen-anders/#comment-16</link>

		<dc:creator><![CDATA[Meike Blatzheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 08:37:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://textgefaehrtin.de/schreiben-frauen-anders/#comment-15&quot;&gt;Bettina&lt;/a&gt;.

Liebe Bettina!
Vielen Dank für deinen ausführlichen und fundierten Kommentar. Ja, ich kann mir vorstellen, dass es bei so vielen anderen Verpflichtungen nicht einfach ist, genügend Zeit zum Schreiben zu finden. Umso großartiger finde ich es, dass du offensichtlich dranbleibst. Schreib und lies unbedingt weiter. Und falls der Termin für dich passt, schau doch mal bei meinem Online-Schreibtreff &quot;Betreutes Schreiben&quot; vorbei, denn auch das kann ein guter Anlass sein, sich mal für anderthalb Stunden &quot;freizuschaufeln&quot;. 
Viele Grüße
Meike]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://textgefaehrtin.de/schreiben-frauen-anders/#comment-15">Bettina</a>.</p>
<p>Liebe Bettina!<br />
Vielen Dank für deinen ausführlichen und fundierten Kommentar. Ja, ich kann mir vorstellen, dass es bei so vielen anderen Verpflichtungen nicht einfach ist, genügend Zeit zum Schreiben zu finden. Umso großartiger finde ich es, dass du offensichtlich dranbleibst. Schreib und lies unbedingt weiter. Und falls der Termin für dich passt, schau doch mal bei meinem Online-Schreibtreff &#8222;Betreutes Schreiben&#8220; vorbei, denn auch das kann ein guter Anlass sein, sich mal für anderthalb Stunden &#8222;freizuschaufeln&#8220;.<br />
Viele Grüße<br />
Meike</p>
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		<title>
		Von: Bettina		</title>
		<link>https://textgefaehrtin.de/schreiben-frauen-anders/#comment-15</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2022 09:32:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag zum Thema &quot;Schreiben Frauen anders?&quot;.
Den Ausführungen zu den Schreibbedingungen kann ich voll und ganz zustimmen. Ich bin Mitglied in einem Arbeitskreis von Autorinnen und Autoren, in dem ich von männlicher Seite schon des Öfteren auf Unverständnis hinsichtlich meiner knapp bemessenen Schreibzeit gestoßen bin. Mir scheint, sogar die männlichen Autoren, die selbst Familienväter und teilweise voll berufstätig sind, können sich nicht in meine &quot;weiblich sozialisierte&quot; Lage versetzen. Was schade ist, denn gerade das tun Autoren beim Entwickeln ihrer Figuren schließlich auch.
Als dreifache Mutter und Ehefrau eines Mannes mit Sieben-Tage-Woche-Amt denke ich immer für die Familie mit. Und ich bin nicht nur Mutter und Frau, sondern zusätzlich noch &quot;behindert&quot;. Eine fortschreitende Augenerkrankung, die bis zur völligen Erblindung führen kann, fordert mich zusätzlich heraus und beansprucht Zeit und Vorausplanung. Und auch sie erschwert es, eventuell einmal Lesungen abzuhalten. Beispielsweise ist es mir seit Jahren nicht mehr möglich, Gedrucktes mit den Augen zu lesen. Zwar habe ich mir im Selbststudium vor etwa fünf Jahren die Brailleschrift angeeignet, lese jedoch viel zu langsam. (Und müsste obendrein alles, was ich vorlesen möchte, zunächst in Punktschrift ausdrucken lassen, was eine Planbarkeit erheblich einschränkt.)
Von der Schriftstellerin Gabriele Reuther habe ich vor diesem Beitrag noch nie gehört. Auch in meiner Schulzeit lasen wir Männerliteratur. Schade! So ist uns sicher einiges entgangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag zum Thema &#8222;Schreiben Frauen anders?&#8220;.<br />
Den Ausführungen zu den Schreibbedingungen kann ich voll und ganz zustimmen. Ich bin Mitglied in einem Arbeitskreis von Autorinnen und Autoren, in dem ich von männlicher Seite schon des Öfteren auf Unverständnis hinsichtlich meiner knapp bemessenen Schreibzeit gestoßen bin. Mir scheint, sogar die männlichen Autoren, die selbst Familienväter und teilweise voll berufstätig sind, können sich nicht in meine &#8222;weiblich sozialisierte&#8220; Lage versetzen. Was schade ist, denn gerade das tun Autoren beim Entwickeln ihrer Figuren schließlich auch.<br />
Als dreifache Mutter und Ehefrau eines Mannes mit Sieben-Tage-Woche-Amt denke ich immer für die Familie mit. Und ich bin nicht nur Mutter und Frau, sondern zusätzlich noch &#8222;behindert&#8220;. Eine fortschreitende Augenerkrankung, die bis zur völligen Erblindung führen kann, fordert mich zusätzlich heraus und beansprucht Zeit und Vorausplanung. Und auch sie erschwert es, eventuell einmal Lesungen abzuhalten. Beispielsweise ist es mir seit Jahren nicht mehr möglich, Gedrucktes mit den Augen zu lesen. Zwar habe ich mir im Selbststudium vor etwa fünf Jahren die Brailleschrift angeeignet, lese jedoch viel zu langsam. (Und müsste obendrein alles, was ich vorlesen möchte, zunächst in Punktschrift ausdrucken lassen, was eine Planbarkeit erheblich einschränkt.)<br />
Von der Schriftstellerin Gabriele Reuther habe ich vor diesem Beitrag noch nie gehört. Auch in meiner Schulzeit lasen wir Männerliteratur. Schade! So ist uns sicher einiges entgangen.</p>
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